2000 Solarcafé Kirchzarten

Solarcafe Kirchzarten

Architektonisches Konzept:

Die Architektur des Solarcafés in Kirchzarten, das auf zwei Ebenen rund 60 Gästen Platz bietet, ist durch seine offene, transparente Struktur geprägt.

Solarcafe Kirchzarten
Bewußt wurde eine helle, mediterrane Farbgebung gewählt.
Der Kern des Gebäudes mit Erschließungs- und Servicefunktionen liegt im Norden, Gastraum und Sonnenterrasse befinden sich im Süden, erschlossen wird das Gebäude von der Straße her, von Osten.

Solarcafe Kirchzarten
Im Untergeschoß befinden sich Lager-, Technik- und Sanitärräume, im Erdgeschoß der Küchenbereich mit Theke, der Gastraum mit Terrasse und im Obergeschoß eine weitere Ebene für Cafégäste.
Im komplett nach Süden geneigten Dach gliedern sich die transparenten Solarzellen und die Röhrenkollektoren optisch in die Stahl-Glas-Konstruktion ein.

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Highlights des Technikkonzepts:
Beim Neubau des Solarcafés wurde ganz bewußt auf optimale und modernste Solartechnologie geachtet, die transparenten Solarmodule wurden weltweit erstmalig eingesetzt. Im nach Süden geneigten Glasdach des Cafés sind 1.500 solcher „Power-Zellen“ integriert und liefern etwa 60% des gesamten Stromverbrauchs. Außerdem wurden Röhrenkollektoren eingebaut, die zur Brauchwassererwärmung und zur Beheizung der Räume dienen. Um interessierten Besuchern des Cafés die Wirkungsweise eines Röhrenkollektors zu veranschaulichen, wurde ein Kollektor ohne rückseitige Verspiegelung montiert.

Solarcafe Kirchzarten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Objektdaten
Bauherr:              R. Rombach
Projektleitung:     R. Rombach
Bauzeit:              8 Monate
Fertigstellung:    2000